Alles Wichtige über Solarstrom / Photovoltaik Eine Photovoltaikanlage, auch PV-Anlage (bzw. PVA) oder Solarstromanlage genannt, ist ein Kraftwerk, in dem mittels Solarzellen ein Teil der Sonnenstralung in elektrische Energie umgewandelt wird. Diese direkte Art der Energiewandlung bezeichnet man als Photovoltaik. Demgegenüber arbeiten andere Sonnenkraftwerke (z. B. solarthermische Kraftwerke ) über die Zwischenschritte Wärmeenergie und mechanische Energie. Wie wird aus Sonne überhaupt Strom? Die Grundeinheit einer Photovoltaikanlage ist das Solarmodul, in dem Solarzellen elektrisch verschaltet sind. Sonnenenergie wird mit Modulen generiert. Über Kabelverbindungen wird diese Energie in den Wechselrichter geleitet. Dieses Gerät wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der bei einer netzgekoppelten Solarstromanlage über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Der Zähler dokumentiert die gewonnene Energiemenge. Diese wird durch den Energieversorger mit einem festen Satz vergütet. Das Erneuerbare Energien Gesetz ( EEG ) sichert diesen Vergütungssatz und garantiert dadurch die Rückvergütung und Rentabilität der Anlage.
Warum schütze ich mit Solarstrom die Umwelt? Mit einer Solarstromanlage sparen Sie nicht nur bei Ihrer Stromrechnung, sondern schonen auch die Umwelt. Denn der Strom, der durch eine Solarstromanlage erzeugt wird, vermeidet viele Tonnen CO2-Emissionen. Durchschnittlich werden je kWh ca. 700g/a CO2 eingespart! In Deutschland wurden im Jahr 2008 durch alle installierten Solarstromanlagen 65 Mio. Tonnen CO2 Emissionen vermieden.
Muss Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist werden? Derzeit ist die komplette Einspeisung in das öffentliche Stromnetz bei erhöhter Vergütung (vgl. EEG) die wirtschaftlich interessantere Variante. Darüber hinaus regelt das EEG seit dem 1. Januar 2009 die Vergütung von selbst genutzten Solarstrom in Höhe von 25,01 Cent je Kilowattstunde. Bei steigenden Energiepreisen ist dies eine zunehmend attraktive Option.